Verkauf Schapbachhof

Fragen
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Abstimmung im Kreistag 28.03.2023

Seit September 2022 steht das kreiseigene Landschulheim Schapbachhof in Schönau am Königssee, im Berchtesgadener Land, auf der Agenda von Landrat Bauer. Unter fadenscheinigen Gründen wie zu geringe Bettenbelegung, verschlechterte Qualität der Verpflegung, kein Interesse von Schulklassen auf dem Schapbachhof eine Ferienfreizeit zu verbringen oder Verweigerung von Frau Löffler dem Verpächter Einsicht in Steuerunterlagen und Corona-Zuwendungen zu ermöglichen, wurde Frau Löffler auf Ende Oktober 2022 das Pachtverhältnis gekündigt. Sie bezahlte auch in Corona Zeiten die vertragliche Jahrespacht von 30.000,00 € pünktlich. Einsichtnahme in Geschäftsunterlagen stehen dem Verpächter Landrat Bauer nicht zu!

Für mich als Kreisrat und beruflich selbstständiger Unternehmer, sind diese Forderungen völlig inakzeptabel. Für mich als Kreisrat und beruflich selbstständiger Unternehmer, sind diese Forderungen völlig inakzeptabel. Mit der Kündigung der Pächterin wurde gleich der Verkauf des Objektes offenbart. Laut Landrat eine Schrottimmobilie, deren Sanierung ca. 7 Millionen Euro Kosten würde, was für den Landkreis zu kostspielig wäre. Das bei einem Kreishaushalt von über 300 Millionen Euro.

Da werden lieber Radwege gebaut, überdacht und windgeschützt angelegt, ob dabei CO2-Umwandler wie Bäume weichen müssen, ist vielen Kreisräten und den Verwaltungsspitzen unseres Landkreises egal. Ein entsprechend niederschmetterndes Gutachten lag schnell vor, um die Kreisräte zur Verkaufszustimmung zu bewegen. Es regte sich aber auch aus den Altparteien, nicht nur aus der AfD, im Kreistag Widerstand gegen den Verkauf.