Menschengemachter Klimawandel – eine politische Agenda?

Weltkugel
Bild: Freepik Premium

Es ist unsinnig, den Klimawandel zu bestreiten. Das Klima wandelt sich, und zwar schon immer. Es gab seit jeher Warmzeiten und Eiszeiten. Da dieser Klimawandel nach Ansicht einiger Forscher weitgehend unbeeinflussbar ist, wäre es interessant zu wissen, wie groß bzw. klein der menschliche Einfluss tatsächlich ist, und zwar unabhängig von politischen Ideologien.

Weltweit streiten sich die „Experten“. Der Weltklimarat IPCC zum Beispiel behauptet in seinem 5. Sachstandsbericht, dass die Klimaerwärmung mit über 95%iger Sicherheit menschengemacht ist. Das 1998 gestartete „Global Warming Petition Project“, besser bekannt als „Oregon-Petition“ hingegen besagt, die Hypothese der vom Menschen verursachten Erwärmung sei falsch. Die Bundesregierung hat unter www.bundesregierung.de/breg-de/themen/umgang-mit-desinforma-tion/faktencheck-klimakrise-1936176 einen Faktencheck mit dem Thema „Mythen u. Falschmeldungen zur Klimakrise“ veröffentlicht.

Je mehr Informationen man sucht, desto mehr zeigt sich ein Bild, das man in den letzten Jahren ständig in den Medien finden kann: „Betreutes Denken“. Als Fakten gelten nur Aussagen von „Experten“, die die Regierungsideologie vertreten und stärken. Kritische Stimmen, selbst von angesehenen Wissenschaftlern, werden diffamiert, denunziert und immer wieder auch in die rechte Ecke gedrängt.

Als Beispiel sei hier Wolf Dieter Storl genannt, ein deutschamerikanischer Kulturanthropologe, Ethnobotaniker und Buchautor. Storls Publikationen beschäftigen sich vor allem mit Ethnobotanik, Ethnomedizin, traditioneller Phytotherapie und Kulturökologie. Laut Storl ist CO² kein Klimagift. Er bezeichnet es gar als „Gas des Lebens“. Er sucht die Ursache für Umweltschäden im Konsumverhalten der Menschen, der Industrialisierung, Abholzung von Wäldern, Industrialisierung der Landwirtschaft oder schlecht durchdachten Konzepten, wie der E-Mobilität. Auf der anderen Seite stehen Klimaaktivisten, wie beispielsweise „Fridays for future“, denen von Tausenden selbst dann noch zugejubelt wird, wenn es Ausschreitungen gibt, Straßen blockiert werden oder sich fanatische Teilnehmer an Kunstwerken festkleben.

Selbst Verweise auf die AfD scheuen manche Klimafanatiker nicht, um kritische Stimmen verstummen zu lassen. Hat die AfD den Klimawandel in ihrer Agenda? Ja, aber das ist ein anderes Thema. Klima- und Umweltschutz haben, laut Bundesumweltamt, in der Gesellschaft und bei 65% der Deutschen einen hohen Stellenwert. Beides sind keine Fragen eines Parteiprogrammes. Es sind existentielle Fragen, weil es um unsere Zukunft und den Fortbestand der Menschen geht.

Da man dieses umfassende Thema nicht in einen kleinen Zeitungsartikel packen kann, wird sich Klartext in den nächsten Ausgaben mit dem Thema „Klimawandel“ beschäftigen und eine Fortsetzungsreihe starten. Sie dürfen gespannt sein.